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Hier gibt es Aktuelles, Tipps, Berichte und vieles mehr zum Thema Eisfischen. Außerdem bieten wir jährlich Eisangelabenteuer auf unserem eigenen, gut besetzten und frostsicheren Weiher an. Winken

 

Eisampel

Eisdicke:
0 cm

Eisangeln - Termine


Sa 13.02.

So 14.02.

Eisfischen am Zintweiher
Stars on Ice II - Charakterrollen

Wir haben uns sehr gefreut, dass wir auch diese Saison wieder die Gelegenheit bekamen, unser eisiges Hobby in den Medien zu präsentieren. Am Faschingswochenende besuchte uns ein Team des Bayerischen Rundfunks, um einen Beitrag für Wir in Bayern zu drehen. Wir in BayernZu den fast fehlenden Erfahrungen aufgrund der lange heiklen Eisstärke, galt es bei der Vorbereitung und am Drehtag selbst, mit den Schneemassen zurecht zu kommen. Teilweise kamen wir uns vor wie bei einer Polarexpedition, da wir Brennmaterial durch hüfthohen Schnee schleppen und Ofen und Steg aus Bergen prächtigsten Weißes mühsam ausgraben mussten. Pünktlich um 6:45 Uhr (!!!) trafen wir uns am Weiher und kurz darauf ging´s los. War letztes Jahr die Rubrik unseres Beitrages noch seltsame Winterhobbys , sollte es diesmal vorwiegend um Stimmungen und Eindrücke an besonderen Orten gehen. Also Ofen einheizen, Tee kochen und über Gott und die Welt (des Eisanglers) philosophieren. Da kann man dann schon ins Schwitzen kommen, wenn die Fragen tiefer gehen. Als Angler ist man es ja eher gewohnt, technische Fragen nach Fischart, Größe, Köder usw. zu beantworten oder stoisch gelassen Meinungen und Allgemeinplätze vorbeiziehender Passanten zu ertragen. Wenn sich dann aber jemand ersthaft dafür interessiert wird´s schon spannend. Ich fand es auf jeden Fall sehr spannend und es hat richtig Spaß gemacht, wohl gerade deshalb, weil ich mehr ins Nachdenken kam als für die übliche Planung meiner Angelsaison. Ob wir auch geangelt haben oder nur schwadroniert?! Am Donnerstag (25.2.2010) um 15:30 Uhr ist es soweit - die Spannung bleibt. Winken

 
Kein Grund zur Eifersucht
Dass der Begin der Hechtschonzeit mit dem Valentinstag zusammenfällt ist eine Sache, knapp wird es erst wenn das an dem ersten und vielleicht einzigem Wochenende passiert, an dem der Zintweiher sicher trägt und wir Eisangler nicht befürchten müssen im Schneeschmelzwasser zu ertrinken. Da ist es dann fast so als ob Weihnachten und Ostern an einem Tag stattfinden würden, aber weit gefehlt, wer tatsächlich meint, dass so etwas die reine Freude wäre. Nach den ersten gebohrten Löchern stellte sich zwar bald ein ententschnäbliges Schätzchen ein, Rotaugen und Barsche waren jedoch Mangelware. Bald war uns klar, dass dies keine besinnliche Weihnachtsangelei mit zahlreichen Geschenken werden würde. Vielmehr kam es darauf an, Nester zu suchen in denen jemand Lust auf Maden und Mormyschka haben würde, aber mehr als zwei Bärschlein aus der Nachwuchsmannschaft konnten wir nicht zu Tage befördern. ValtentinshechtDafür entwickelte sich der Hecht nach der Suppenpause zum Fisch des Tages. Neben einem weiteren, gut maßigen Esox erfreute sich unser Spezialköder, eine gefärbte und gesalzene Grundel großer Beliebtheit. Nachdem der Fänger verschiedene Eislöcher abgesucht und bereits einen Köderfisch an einen listigen Flossenträger verloren hatte, brachte ein frisches Loch über etwa zwei Meter Grund den ersehnten Erfolg. Ein knapp 70 Zentimeter langer, prächtig genährter und wunderschön gemaßerter Hecht belegte eindrucksvoll, dass die Raubfische die eisangelfreie Zeit gut genutzt haben. Mal sehen, wie sich das Wetter in den nächsten Tagen entwickeln wird, dann wird sich zeigen, ob die Weißen und die Gestreiften nochmal Besuch von den Eisanglern bekommen, die Hechte haben sich ihre Ruhe auf jeden Fall verdient.Winken
 
Wie ein Raketenstart... PDF Drucken E-Mail
Montag, 08. Februar 2010 um 17:01
Klar- und Schmelzeis..., nicht so schnell aber mindestens genauso spannend gestaltet sich diese Saison die Eisfischerei. Trotz oder gerade wegen des Ausnahmewinters mit durchgehenden Schneefällen war es bis zuletzt unklar ob es überhaupt zu einem Zeitfenster kommen würde, das es uns erlaubt mit vertretbarem Risiko den Weiher zu betreten. Nachdem noch vor gut eineinhab Wochen drei Umdrehungen des Eisbohrers reichten um die dünne Eisschicht zu durchbrechen, konnten wir uns nur der Problemanalyse widmen. Neben der isolierenden Wirkung der Schneedecke fanden wir unsere Bedenken in der Süddeutschen bestätigt, die vor allem die Zuflüsse an künstlich geschaffenen Gewässern für das magere Eiswachstum verantwortlich machten. Eine Eisprobe aus dem Zintweiher gab zudem Aufschluss über die Beschaffenheit der Eisschicht. Wie auf dem Bild deutlich zu erkennen, ist das klare Kerneis gerade einmal 3,5 cm dick, die eingeschlossenen Holz- und Pflanzenteile in der Mitte markieren die Wasseroberfläche vor den Schneefällen. Der aufliegende Schnee schmiltzt tagsüber und es bildet sich ein Wasserfilm, der im günstigen Fall nachts anfriert. Es bildet sich poröseres Schmelzeis, man erkennt es deutlich an der milchweißen Färbung.
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Schnee contra Eis
Montag, 11. Januar 2010 um 16:24

Zu wenig!Während die Schneefälle der letzten Wochen die Skifahrer freuen dürfte, haben nicht nur die Autofahrer ein geteiltes Verhältnis zur weißen Pracht. Auch für uns Eisfischer würde etwas weniger Schnee wahrscheinlich etwas mehr bedeuten - und zwar mehr Eis. Während bei Tauwetter eine geschlossene Schneedecke die Eisdicke sogar wachsen lässt hat sie momentan scheinbar die umgekehrte Wirkung: Die Eisschicht wächst aufgrund der Isolierung von oben sehr langsam und zeigt sich äußerst unbeständig. Bei den Eiskontrollen seit Weihnachten hatte ich schon mehrfach Schlittschuhe und Eisangel eingepackt und war jedes mal verblüfft, dass der Eisbohrer schon nach wenigen Umdrehungen durch die Eisdecke war. Bei genauerem Hinsehen fielen mir dann offene Randbereiche und die weitgehend eisfreien Zuläufe auf. Vergangenes Wochenende haben wir uns dann entschlossen einmal genauer nachzusehen. Mit Leiter, Latten und Seilen bewaffnet haben wir uns einmal rund um den Weiher gebohrt um die Lage besser einschätzen zu können. Ergebnis der Bohrungen war eine durchschnittliche Eisstärke von circa 10cm etwa 10-20m vom Ufer entfernt. Am Rand konnten Stärken zwischen 6 und 8 Zentimeter messen. Besonders tückisch erwiesen sich die Zuläufe, die teils weit in den Weiher hinein die Eisschicht auf 5cm und weniger halten. Zu den unberechenbaren und teils gefährlichen Eisstärken kommt eine Schneedecke mit gut 20 Zentimetern. Der Schnee wirkt nicht nur hinsichtlich der Temperatur isolierend, zudem verhindert er es, dass Risse und schlechtes Eis rechtzeitig gesehen oder zu gehört werden können.

Fazit: Momentan käme das Eisfischen in der Gruppe einem Blindflug gleich. An der Sicherheit führt kein Weg vorbei, wenn aus einer der schönsten Angelarten kein gefährlicher Reinfall werden soll. Momentan helfen nur zwei der obersten Angeltugenden: Geduld & Ausdauer. Donnerstag gibtś die nächste Messung, vielleicht haben wir für kommendes Wochenende schon mehr Glück...

 
Frühjahrsboten PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 08. Februar 2009 um 13:07

Rotauge auf Mormyschka und RotwurmSchon am Treffpunkt gab es keinen Zweifel daran, dass es langsam zu Ende geht mit der Eisangelsaison 2008/2009, keine gefrorenen Windschutzscheiben, Pfützen, die gestern noch spiegelglatte Anglerfallen waren und Eisangler, die in ihren Klamotten wieder an Menschen erinnerten und nicht an dick vermummte Ebenbilder des Maskottchens eines französischen Reifenherstellers. Kaum hatten wir ein paar Löcher ins Eis gebohrt und angefangen zu angeln, machten sich die nächsten Vorboten der wärmeren Jahreszeit bemerkbar. Obwohl wir immer noch flächendeckend etwa 20 cm Eisdicke messen konnten, ließ die Eisdecke keinen Zweifel daran, dass sie weg wollte.

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